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Born scared von Brooks, Kevin, Jugendbücher, Krimi & Thriller, Spannung

Born scared

Brooks, Kevin

Übersetzung: Gutzschhahn, Uwe-Michael

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: dtv

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783423740296

Inhalt

Elliot hat Angst – vor allem im Leben. Das Einzige, was seine Angst in Schach hält, sind seine Medikamente. Und dann, eines Morgens, sind sie aufgebraucht und alles geht schief: Die ganze Stadt wird von einem Schneesturm lahmgelegt, und Elliots Mutter, die nur kurz zu ihrer Schwester wollte, kommt und kommt nicht wieder. Nicht weit entfernt, wird Elliots Tante Opfer eines Raubüberfalls, und als Elliots Mutter an der Haustür auftaucht, wird auch sie von den Tätern gefesselt und geknebelt. Als seine Mutter nicht auftaucht, bleibt ihm nichts anderes übrig: Er muss nach draußen, in den Schneesturm, um seine Mutter zu suchen. Und gerät selbst in die Fänge der Gangster ...

Bewertung

Elliot hatte mal eine Zwillingsschwester. Diese starb allerdings bei der Geburt. Seitdem lebt sie nur noch in Elliots Kopf weiter. Mit ihr kann Elliot reden und sie ist außer seiner Tante, seiner Mutter und seinem Arzt die einzige Person, vor der er sich nicht fürchtet. Denn Elliot fürchtet sich vor fast allem. Deshalb muss er spezielle Medikamente nehmen, die seine Angst verringern. Doch jetzt sind diese Pillen aufgebraucht, der Arzt im Urlaub, seine Tante verschwunden und seine Mutter bei der Tante zu Hause, um diese zu suchen. Ihm bleibt nichts Anderes übrig, als zu Tante Shirleys Haus zu gehen und dort seine Mutter zu treffen. Die 500 Meter Strecke von ihrem zu dem Haus seiner Tante stellen sich allerdings als echtes Problem dar, denn ohne Pillen kann er nicht einmal einen Schritt machen, ohne in Panik zu geraten.

 

Der Titel lässt eine spannende Geschichte erwarten, doch leider hat der Autor es diesmal nicht ganz geschafft, Spannung in diese Geschichte zu bringen. Die Handlung ist ein bisschen langweilig, denn im ganzen Buch geht es nur darum, wie Elliot versucht, eine 500 Meter lange Strecke zu schaffen. Sogar eine Begegnung mit Schafen wird zu einem der Highlights dieses Buches.

Ich muss leider sagen, dass es Kevin Brooks nicht gelungen ist, eine auch nur annähernd so interessante Geschichte zu schreiben, wie man anhand seiner anderen Romane (z. B. Travis Delaney) annehmen würde. Die Geschichte hätte mir vielleicht mehr gefallen, wenn ich den Gedankengängen der Hauptperson hätte besser folgen können, doch ich konnte mich nicht mit ihm identifizieren, da mir dieser zu merkwürdig und hysterisch vorkam. Am Ende wird Elliot plötzlich ganz anders, aber auch diese Veränderung konnte ich nicht machvollziehen, da es keinen für mich erklärlichen Grund für seine Veränderung gab.

Ich bin etwas enttäuscht von diesem Roman und vergebe ihm leider nur 2 Sterne.

 

Matteo Schmidt (13) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Spannung