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Darkmouth von Hegarty, Shane, Kinderbücher, Reihen & Serien, Abenteuer, Humor , Spannung

Darkmouth

Die andere Seite, Bd. 2

Hegarty, Shane

Übersetzung: Salzmann, Birgit

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Oetinger

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783789137266

Inhalt

Der zwölfjährige Finn setzt alles daran, seinen Vater von der Verseuchten Seite zurückzuholen. Zusammen mit Emmie und einem Gutachter des Rats der Zwölf schafft er es, in einer verborgenen Höhle ein Tor zu öffnen, durch das sie auf die Verseuchte Seite gelangen. Dort lauern Hunderte von Legenden, die sie am liebsten auf der Stelle verspeisen würden. Zunächst gelingt es den dreien, sich gegen die fiesen Kreaturen zur Wehr zu setzen. Doch dann wird Emmie entführt, und der Gutachter verschwindet spurlos. Plötzlich ist Finn ganz auf sich allein gestellt ...

Bewertung

Auf die Fortsetzung von Darkmouth war ich schon sehr gespannt, weil mir der erste Teil (Der Legendenjäger) sehr gefallen hat. Den zweiten Teil (Die andere Seite) fand ich genauso spannend, vielleicht sogar noch ein bisschen spannender.

Diesmal hat das Buch keinen extra Schutzumschlag. Das Titelbild ähnelt aber dem des ersten Bandes, das in einem leuchtenden Grün und Schwarz gestaltet wurde. Nun ist es vor allem in Rot und Schwarz gestaltet und nur ein wenig Grün ist zu sehen. Es sieht sehr gruselig aus und zeigt ein Skelettmonster, das eine grüne Gestalt verschlingt. Die Zähne und die Schrift sind wie in einem Relief hervorgehoben und können ertastet werden. Das gefällt mir gut.

Die Zeichnungen zeigen wie im ersten Band nichts Genaues aus der Handlung, sondern nur ganz wenige Einzelheiten. In manchen Kapiteln wurde weiße Schrift auf schwarze Seiten gedruckt, das passt gut zur düsteren Stimmung.

Am Anfang wird in einer Zusammenfassung kurz erzählt, was im ersten Teil geschah. So könnte man auch mit dem zweiten Teil beginnen. Ich würde aber empfehlen, zuerst den ersten Teil zu lesen, um alles zu verstehen. Insgesamt hat das Buch fast 400 Seiten und ist in 66 Kapitel gegliedert. In der Handlung gibt es auch Sprünge in die Vergangenheit, auch gleich am Anfang, wo aus den Chroniken des einstürzenden Himmels der Bewohner der verseuchten Seite erzählt wird. Dann geht es 32 Jahre später weiter.

 

Der zwölfjährige Finn sucht verzweifelt nach seinem Vater Hugo, dem Legendenjäger, der sich auf der verseuchten Seite befindet. Dort sind auch die Legenden. Finn ist auf der anderen Seite in Darkmouth. Das ist der letzte Ort der Welt, der noch von Legenden heimgesucht wird. Finn will seinen Vater zurückholen. Gemeinsam mit seiner Freundin Emmi, die manchmal viel mutiger als er selbst ist, geht Finn vielen Hinweisen nach, doch nicht immer mit Erfolg. In einer Höhle finden sie viele Stalagmiten und einen merkwürdigen kristallartigen Stein. Zusammen mit Estravon, einem Gutachter des Rates der Zwölf, gelingt es ihnen, ein Tor zur verseuchten Seite zu öffnen. Dort befinden sich viele Gefahren, zum Beispiel begegnen sie einem Gestaltenwandler, der wie die verschwundene Mrs. Bright aus Darkmouth aussieht. Es gibt aber auch friedliche Legenden auf der verseuchten Seite. Eine davon zeigt den drei Abenteurern, wo es zu Finns Vater geht.

 

Was weiter noch passiert, kann ich aber noch nicht verraten, außer, dass es ziemlich aufregend und sehr spannend ist. Gut finde ich, dass die Geschichte weitergeht, denn zum Schluss ist zu lesen: Fortsetzung folgt. Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange bis zum dritten Teil!

 

Jakob Nebe (11) :: Kinder-und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Humor , Spannung