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Der Sommer, in dem wir alle über Bord gingen von Dölling, Eva, Kinderbücher, Kinderliteratur, Aus dem Leben, Freundschaft

Der Sommer, in dem wir alle über Bord gingen

Dölling, Eva

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: dtv

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783423761321

Inhalt

Zwischen den »eingebildeten Schnöseln« aus dem Internat und den »Dorftrotteln« der ansässigen Schule herrscht Krieg - das war schon immer so. Klar, dass Felix und Co. es sich da nicht gefallen lassen können, dass ihre tolle Turnhalle zukünftig von den Dörflern mitgenutzt wird. Sie haben da auch schon eine Idee. Der Plan gelingt am Ende sogar zu gut und so lässt Rache nicht lange auf sich warten. Dumm nur, dass Felix wach wird, als Lena von der Dorfschule nachts plötzlich in seinem Zimmer steht. Oder gar nicht so dumm?

Bewertung

Ich habe das Buch "Der Sommer, in dem wir alle über Bord gingen" von Beate Dölling gelesen. Die Geschichte hat einen Umfang von 269 Seiten. Diese sind in 36 einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils keinen eigenen Titel tragen. Der Titel des Buches ist in großen Buchstaben aufgedruckt. Auf dem Cover sieht man ein Hausboot mit Kindern drauf, am Strand stehen auch Kinder und ein Hund schwimmt vom Boot an Land. Auf beiden Seiten schauen die Kinder fröhlich und rufen sich gegenseitig etwas zu. Der Klappentext verrät kurz und knapp etwas über die Geschichte und macht neugierig auf den Inhalt des Buches.

 

Felix ist Schüler der siebten Klasse des Eduard van Krusewitz Internats. Es herrscht allgemeine Empörung in der Klasse, dass die einheimischen Schüler der Bertolt-Brecht-Schule bald die Turnhalle der Internatsschüler mitbenutzen. Es herrscht seit langer Zeit schon ein traditioneller Krieg zwischen beiden Parteien. Lena ist Schülerin der einheimischen Schule des Dorfes und ist, genau wie ihre Freunde, davon überzeugt, dass die Internatsschüler alle nur eingebildete Schnösel sind. Die Internatsschüler haben sich einen Plan überlegt, um es den Dorfschülern zu zeigen: Alina und Felix verlassen unter fadenscheinigen Ausreden den Unterricht, dagegen soll Max den Lehrer beschäftigen. Alina schleicht in die Mädchenumkleide, wo die Anziehsachen der jetzt im Sportunterricht seienden Dorfschüler sind und klaut die Anziehsachen der Mädchen. Felix tut dasselbe in der Jungenumkleide. Danach legen sie die Jungensachen in die Mädchenumkleide und die Mädchensachen in die Jungenumkleide. Das Chaos ist perfekt.

 

Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Es hat mich nicht ganz überzeugt. Es waren zuviele Hauptcharaktere und der Anfang des Buches ist sehr holprig. Die Erzählweise der Schriftstellerin ist leicht verständlich, wenn auch an manchen Stellen etwas langatmig. Ich fand das Ende des Buches sehr schmalzig. Das Buch ist sowohl für Jungen als auch Mädchen geeignet. Besonders lustig fand ich, dass der Lehrer die Kinder der siebten Klasse mit Sie anspricht.


Paul Luke Dressler (11) :: Kinder- und Jugendredakton Buecherkinder.de

Themen: Aus dem Leben, Freundschaft