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Die Geheimnisse von Briar Hill von Shepherd, Megan, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer, Historie, Märchen & Fantasie

Die Geheimnisse von Briar Hill

Shepherd, Megan

Übersetzung: Hornfeck, Susanne

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: Fischer Sauerländer

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783737354028

Inhalt

Woher kommt das weiße geflügelte Pferd, das Emmaline plötzlich im Spiegel an der Wand entdeckt? Ist es echt? Ist es Phantasie? Emmaline lebt im Krankenhaus Briar Hill, einem alten Herrenhaus, an dessen Fensterläden der Wind zerrt, zusammen mit vielen anderen Kindern. Um herauszufinden, was es mit der Erscheinung aus dem Spiegel auf sich hat, klettert Emmaline eines Abends heimlich über die Mauer in den verwilderten Garten von Briar Hill – und begegnet hier dem weißen Pferd. Sein Name ist Foxfire und es wird von einer dunklen Macht verfolgt. Und niemand außer Emmaline kann es retten, bevor es zu spät ist ...

Bewertung

Emmaline ist in einem Krankenhaus, wo nur Kinder mit der Krankheit Stillwasser (Tuberkulose) leben. Das passiert während des ersten Weltkrieges. Emmaline sieht in den Spiegeln vom Krankenhaus immer weißgeflügelte Pferde, aber sie hat nur Anna davon erzählt. Anna ist das Mädchen, das am längsten in diesem Krankenhaus wohnt und dem es am schlimmsten geht. Emmaline geht jeden Tag zu Anna und malt. Eines Tages schleicht sie in einen Garten, den Sonnenuhrgarten, wo sie eines der Pferde sieht, die sie aus den Spiegeln kennt. Daneben ist ein Brief vom Herr der Pferde, der schreibt, dass derjenige, der den Brief findet, das Pferd Foxfire retten soll, indem er aus acht Dingen in Regenbogenfarben ein Schutzschild um das Pferd legt. Es ist schwer, denn im Krankenhaus ist alles nur grau. Wird sie Foxfire retten?

 

Mir hat dieses Buch so gefallen, dass ich es an einem Tag gelesen habe. Doch das Buch ist wirklich sehr traurig und es sterben sogar zwei Leute und fast auch die Hauptperson. Als die zweite Person starb, dachte ich, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte, obwohl mir das Buch so gefiel, denn es war wirklich traurig. Doch die Geschichte ist so erzählt, dass man immer weiterlesen will und das Buch nicht aus den Händen legen kann.

Ich hatte vorher noch nie ein Buch gelesen mit so vielen kranken Kindern und ich konnte mich hineinversetzen und mitfühlen, deshalb war ich auch so mitgenommen. Von außen sieht das Buch nicht sehr einladend aus, denn es ist grau und man sieht nur Foxfire und Emmeline. Wenn man die Geschichte liest, versteht man auch, warum es so aussieht. Von außen denkt man, es sei ein Buch über Pferde oder Einhörner, doch so ist es nicht, es erzählt eine wirklich interessante und besondere Geschichte über Freundschaft und über Hoffnung.

 

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, aber es ist für Kinder, die nicht zu traurig werden. Ich vergebe diesem Roman 5  Sterne.

 

Flavia Schmidt (10) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Historie, Märchen & Fantasie