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Die Macht des Schmetterlings von Dickinson, Matt, Jugendbücher, Dystopie, Abenteuer, Dystopie

Die Macht des Schmetterlings

Dickinson, Matt

Übersetzung: Lyne, Alan C.

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: Beltz & Gelberg

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783407745934

Inhalt

Ein Schmetterling erschreckt ein Kaninchen und löst dadurch eine katastrophale Kettenreaktion aus, die das Leben von Menschen an verschiedenen Orten der Welt beeinflusst, verändert oder gar beendet. Von einem Mädchen auf dem Mount Everest über einen Jungen in Afrika, einer Pilotin in England oder einem Attentäter in Amerika.Ihre Schicksale sind unausweichlich miteinander verwoben, das Chaos kennt keine Grenzen. Doch wer von ihnen wird am Ende überleben – und wie?

Welche verheerende Auswirkungen der Flügelschlag eines Schmetterlings haben kann – davon erzählt dieser atemberaubende Roman auf faszinierende Art und Weise!

Bewertung

In dem Buch geht es um verschiedene Charaktere, deren Storys miteinander verknüpft sind. Wie zum Beispiel die Bergsteigerin Kuni, die den Mounteverest bezwingt oder die Pilotin Tina. Die Story beginnt damit, dass eines schönen Tages ein Schmetterling aus seinem Kokon schlüpft und einem Pferd an der Nase vorbeifliegt, was darauf hin wegläuft.

So ist das ganze Buch, viele kleine „Geschichten“ die alle auf ein Ende hinführen. Ein Reh, das von Tina angefahren wird und das von zwei Jungen gefangen wird, die es dann als ihre Jagd-Trophäe bezeichnen, da sie kein eigenes Reh erledigen. Mehr kann man zu der Geschichte nicht sagen da man als Leser die Story selber „erkunden“ möchte.

 

Das Cover und der Klappentext sind sehr schön gestaltet. Der Klappentext war auch einer der Hauptgründe, weshalb ich mir dieses Buch gewünscht habe. Das Buch besteht aus Kapiteln, die alle sehr kurz sind. Über jedem Kapitel befindet sich eine Ortsangabe. Jedes Kapitel erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben eines anderen Protagonisten.

Zu Anfang ist es sehr kompliziert, da man sich noch nicht an all diese Personen gewöhnt hat, was sich aber mit der Zeit lockert. Man sollte das Buch auch an einem Stück lesen, da man sonst den Faden zu der Story verliert.

 

Das Buch befasst sich mit einer sogenannten „Chaostheorie“, die darauf aufbaut, dass jedes kleine Ereignis die Welt ins Chaos stürzen könnte. Ich habe oft noch einmal über das Gelesene nachgedacht und überlegt, wie das Eine denn mit dem Anderen zusammenhängt. Das Buch ist wie ein Puzzle, und jedes Kapitel wie ein einzelnes Puzzle-Teil, weswegen man auch das ganze Buch gelesen haben muss, um zu sagen, ob man das Buch gut oder schlecht findet.

Das Buch fängt langsam an und steigert sich dann, bis es zu Ende hin zu einem spektakulärem Ende kommt, womit man am Anfang gar nicht gerechnet hat. Da das Buch an manchen Stellen wirklich sehr verwirrend ist gebe ich dem Buch nur 4 Sterne.


Ian Röver (14) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Dystopie