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Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts von Freund, Wieland, Jugendbücher, Fantasy, Fantasy

Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts

Freund, Wieland

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2007

Verlag: Beltz und Gelberg

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783407799258

Inhalt

"Egal wer dich fragt! Du bist nicht 12. Du bist 13!", liest Jonas Nichts auf einem Zettel, den ihm der stumme Diener Ruben zusteckt. "Ich beschütze dich." Und das wäre gut, denn seit der Waisenjunge das Herrenhaus Wunderlich geerbt hat, versucht ihn jemand zu töten. Vor einem Anschlag flüchten er und Ruben in das Spielzimmer der verstorbenen Baronin Clara und ihrer Cousine Alma – und finden sich unversehens in Kanaria wieder, einem von seltsamen Menschen und Fabelwesen bevölkerten Land. Als Ruben von Soldaten verschleppt wird, bietet ein geheimnisvoller Junge Jonas seine Hilfe an: Ole Mond, der einzige Zwölfjährige auf freiem Fuß. Denn laut einer alten Prophezeiung wird ein Zwölfjähriger Kanarias’ herzlose Kaiserin stürzen.

Bewertung

Dieses Buch handelt von einem zwölfjährigen Jungen Namens Jonas Nichts. Jonas Nichts muss eines Tages plötzlich von seinem alten Zuhause in die Villa Wunderlich umziehen, die er geerbt hat. Auch wenn er nicht weiß, warum er sie geerbt hat. Er trifft dort auch den stummen Diener Ruben, der sofort sein Freund wird. Ruben steckt ihm aber auch merkwürdige Zettel zu, wie: "Egal wer dich fragt! Du bist nicht 12. Du bist 13". Seitdem er in Wunderlich ist, werden Anschläge auf ihn verübt. Nach einem erneuten Anschlag fliehen er und Ruben in das Spielzimmer der verstorbenen Baronin Clara. Dort entdecken sie das Märchenland Kanaria. Es ist bevölkert von merkwürdigen Wesen wie zum Beispiel Alben, Faunen und Monokel. In dem Land ist Jonas sofort in Gefahr, weil nämlich eine Prophezeiung besagt, dass ein zwölfjähriger Junge die böse Kaiserin stürzen soll. Aber auch ein Mann, der "Der Hirte" genannt wird, interressiert sich für zwölfjährige Jungen.
Das Buch macht echt Spaß es zu lesen. Die gut ausgedachten Figuren sind dabei ein echter Plus-Punkt. An sich ist "Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts" eine spannende Geschichte. Das Buch ist relativ einfach zu lesen und hat 514 Seiten. Es ist ab 11 Jahren zu empfehlen. Ich vergebe 5 Sterne.
Christopher Koßmann (12 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Jonas Nichts ist Waise. Vor 12 Jahren brachte ihn ein stummer Kutscher zu Elsas und Brands Wirtshaus, das so zu Jonas' Zuhause wurde. Doch eines Tages tauchen urplötzlich zwei Fremde auf. Einer von ihnen ist der besagte Kutscher, der andere nennt sich Peregrin Aber. Jonas, so sagen die beiden, habe ein altes Anwesen, Schloss Wunderlich geerbt. Jonas muss das Wírtshaus, das 12 Jahre lang sein Zuhause gewesen war, verlassen und in das Schloss Wunderlich ziehen. Der stumme Kutscher entpuppt sich nach und nach als treuer Diener, der Jonas hin und wieder Zettelchen zusteckt. "Ich beschütze dich" steht auf einem, "Egal wer dich fragt. Du bist nicht 12. Du bist 13" auf einem anderen. Was soll das alles bedeuten, und was führen Baroness Alma und der falsche Pfarrer Irmingast im Schilde?
"Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts" ist ein toller Fantasy-Roman, den man unbedingt gelesen haben muss. Jonas' Reise beginnt ein bisschen so, wie die Chroniken von Narnia, nämlich, indem er durch einen Schrank klettert und sich urplötzlich in einer anderen Welt wiederfindet. Auch gibt es eine Prophezeihung, die besagt, dass ein 12-jähriger Junge (Jonas) Kanaria retten muss. Später jedoch entwickelt sich die Geschichte in eine völlig andere Richtung und wird immer verzwickter und verworrener. Zudem lernt Jonas immer mehr Personen kennen, zwischen denen es immer irgendwelche rätselhaften Verbindungen zu geben scheint, sodass es für den Leser ein wenig schwierig wird durchzublicken. Doch genau das macht dieses Buch so interessant und spannend. Ein 4,5-Sterne-Buch für alle ab 12!
Julia Gurol (13 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Jonas Nichts lebt bei seinem Ziehvater Brand in dessen Gasthof. Doch eines Tages wird er vom Advokaten Peregrin Aber mit der Nachricht abgeholt, dass er das Herrenhaus Wunderlich geerbt hat. Der stumme Diener dieses Hauses, Ruben, steckt ihm eine merkwürdige Nachricht zu: "Egal, wer dich fragt! Du bist nicht 12. Du bist 13!" Zudem will die Schwester der verstorbenen Baronin Clara um jeden Preis das Herrenhaus an sich reißen. Auf der Flucht vor den Anschlägen, hinter denen er die Schwester der Baronin und deren mysteriösen Beichtvater Irmingast vermutet, flüchtet Jonas in das ihm verbotene Spielzimmer der Baronin, von wo er plötzlich in die Märchenwelt Kanaria gelangt. Doch auch in Kanaria ist er nicht sicher. Zum einen fürchtet die Böse Kaiserin aufgrund einer Prophezeiung alle Jungen in seinem Alter, zum anderen ist auch der geheimnisvolle Hirte an allen 12-jährigen Jungen interessiert ...
An der Geschichte Wieland Freunds hat mir insbesondere der Schreibstil des Autoren gut gefallen, welcher die Story schön lebendig gemacht hat. Aber auch die vielen guten Ideen trugen merklich dazu bei, das Buch noch fesselnder zu machen. Ich vergebe 5 Sterne.
Robert Diermann (16 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Der 12-jährige Jonas Nichts ist ein Waisenkind und wurde als Baby von dem stummen Kutscher Ruben zu seinem Ziehvater Brand gebracht. Nach 12 Jahren in guter Obhut erfährt er, dass er das Schloss Wunderlich geerbt hat. In diesem leben die gute Köchin Tabbi, der stumme Diener Ruben, Alma, die Schwester der Verstorbenen Besitzerin, und Irmingast, der dieser nicht von der Seite weicht. Schnell bemerkt Jonas, dass dies nicht das normale Leben ist, denn im Testament wird erwähnt, dass er nicht in das Spielzimmer gehen darf. Doch bald geschehen die ersten Attentaten auf Jonas. Erst ist es der Kronleuchter, dann werden er und Ruben von einem schwarz maskierten Schützen verfolgt. Daraufhin flieht er auf Rubens Befehl hin in das Spielzimmer im Turm. Durch einen Schrank gelangt er in eine andere Welt ...
Das Buch ist an einigen Stellen sehr verwirrend und unverständlich. Außerdem ist der Anfang ziemlich langweilig und auch ein wenig kindlich geschrieben. Doch dadurch, dass es zum Ende hin immer spannender wird, die Geheimnisse aufgedeckt werden und leicht zu lesen ist, vergebe ich für dieses Buch 3,5 Sterne.
Sarah Nürnberg (13 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Fantasy