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Echo Boy von Haig, Matt, Jugendbücher, Krimi & Thriller, Science Fiction, Spannung

Echo Boy

Haig, Matt

Übersetzung: Topalova, Violeta

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: dtv

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783423717120

Inhalt

»Vor zwei Wochen wurden meine Eltern getötet. Seitdem hat sich alles verändert. Absolut alles. Das Einzige, was immer noch wahr ist: Ich bin immer noch ich. Ein Mensch namens Audrey Castle.«

Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, die sogenannten »Echos« , darauf programmiert sind, jeden Befehl ihres Besitzers auszuführen. Eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern. Mit knapper Not kann sie entkommen und findet Unterschlupf bei ihrem Onkel. Dort trifft sie auf Daniel.

Daniel ist ein Echo – und er fühlt sich zu Audrey hingezogen, etwas, das eigentlich nicht sein kann. Doch er will sie beschützen. Denn Audrey schwebt noch immer in Lebensgefahr...

Bewertung

Das Leben in der Zukunft, eine Welt, die ohne Hilfsmittel für Menschen unbewohnbar wäre. Doch mit Hilfe von Technologien haben die Menschen es geschafft nicht nur die Erde, sondern auch den Mond zu besiedeln. Doch sie sind nicht alleine, sogenannte Echos, Elektronisch Computerisierte Humanide Organismen leisten ihnen Gesellschaft. Sie sind dafür gemacht, den Menschen zu dienen, die Arbeit zu machen, die kein Mensch machen möchte. In der Gesellschaft sind sie nichts wert, werden verhöhnt, missbraucht. Sie sind programmierbare Objekte, doch was ist wenn sie beginnen sich Befehlen zu wiedersetzen, zu töten, zu lieben? Audrey lebt in dieser Zukunft und als ein Echo ihre Eltern tötet wird nicht nur ihr Leben auf den Kopf gestellt, sie verliert ihre Sicherheit. Wem oder was kann sie noch vertrauen?

 

Mein Interesse an dem Buch wurde vor allem durch das Cover geweckt, auf dem ein gigantischer Mond abgebildet ist und dahinter das Universum. Geschrieben wurde das Buch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Einmal der von Audrey, einem Menschen Mädchen und der von Daniel, einem Echo.

Matt Haig hat seinen Roman so verfasst, als sei er eine Sammlung von rückblickenden Tagebucheinträgen. Zu Beginn des Romans fehlte mir ein wenig die Spannung. Es wurde sehr viel beschrieben, um dem Leser die fantastische Welt der Zukunft näher zu bringen, was im Endeffekt gut war, um ein spannendes Ende zu haben, der Autor hat es geschafft durch sein genaues Beschreiben ein ziemlich gutes Bild in den Kopf des Lesers zu bekommen.

Von mir bekommt der Roman nur  4 von fünf Sternen, da es mir in der ersten Hälfte des Buches schwer fiel mich rein zu lesen, mich das Ende jedoch überzeugt hat. Ich empfehle es jedem, der sich mal in eine ganz andere Welt flüchten möchte, Lust auf eine Liebesgeschichte und vor allem ein großes Abenteuer hat.

 

Anna Höök (16) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Science Fiction, Spannung