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House of Ghosts von Reifenberg, Frank M., Kinderbücher, Reihen & Serien, Abenteuer, Grusel

House of Ghosts

Das verflixte Vermächtnis, Bd. 1

Reifenberg, Frank M. / Bertrand, Fréderic

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: arsEdition

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783845817125

Inhalt

Eine Villa zu erben, ist nicht übel. Wenn sich dann aber herausstellt, dass die Bruchbude aussieht, als würde sie jeden Moment einstürzen, ist so eine Erbschaft vielleicht doch kein Glücksfall. Melli wäre lieber in New York geblieben, statt in dieses deutsche Kaff zu ziehen. Aber weil Familie Bower notorisch pleite ist, greifen ihre Eltern die Gelegenheit beim Schopf und ziehen in die alte Villa ein. Melli merkt schon in der ersten Nacht, dass hier irgendwas nicht stimmt. Immer wieder ist ihr schaurig kalt und es kracht und knirscht im Gebälk. Manchmal hört sie sogar ein leises Seufzen. Zusammen mit dem Nachbarsjungen Hotte kommt Melli dem gut gehüteten Geheimnis ihrer Urgroßschwiegercousine Emilie auf die Spur und ist plötzlich mittendrin in einem richtigen Geisterabenteuer!

Bewertung

Melli Bower und ihre Familie (ihre Mutter, ihr kleiner Bruder Bobbyboy und ihr Vater Big Bobby) ziehen in ein windschiefes Haus in Kohlfincken ein. Dieses Haus hat Melli von ihrer Urgroßschwiegercousine 4. Grades Emilie geerbt. In einem geheimen Brief von Emilie erfährt Melli, dass sie eine wichtige Aufgabe erfüllen muss, aber sie weiß nicht welche. Eines Nachts trifft Melli bei ihrem Rundgang in ihrem Haus einen Jungen namens Horst Friedrich Karl Hippolytus von Mengenfeld Freiherr zu Blankenburg, der zum Glück lieber Hotte genannt werden möchte. Er fotografiert Geister mit einem selbstgebauten Apparat. Deshalb erfährt Melli, dass es in ihrem Haus spuckt. Wird Melli mit Hotte und mit der Hilfe der Geister herausfinden, welche Aufgabe sie hat?

 

Das Buch hat mir vom Anfang bis Ende sehr gefallen. Die Namen der Figuren fand ich besonders witzig, z. B. heißt der Hund von Hotte Roderich von Hallersleben-Mauenstein, wird aber Roddie genannt, oder der Hund von Mellis bester Freundin Cindy, der Brokkoli heißt. Auch die Namen von Bobbyboy und Big Bobby sind lustig, in Familien ist es manchmal wirklich so, wir kennen auch so einen Fall in Italien.

Die Geschichte ist witzig geschrieben, man muss oft lachen, z. B. beim Ausdruck „kalter-Kaffe-Gesicht“ über Mellis Mutter. Von außen sieht das Buch schaurig aus, doch ist es gar nicht so schaurig, eher witzig und spannend. Ich mag Hottes Pflanzerforscheropa am meisten, aber er kommt nicht so oft vor. Auch die Bilder fand ich lustig.

 

Dieses Buch habe ich sehr schnell gelesen, weil mir die Geschichte gefallen hat und es nie langweilig wurde. Ich empfehle diesen Roman Kindern ab 9 Jahren, und auch ältere Kinder werden ihn mögen, mein Bruder ist fast 13 und hat es auch gelesen und viel Spaß dabei gehabt! House of Ghosts bekommt von mir 5 Geistersterne.

 

Flavia Schmidt (9) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Grusel