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Nathan und seine Kinder von Pressler, Mirjam, Jugendbücher, Historie, Historie

Nathan und seine Kinder

Pressler, Mirjam

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2009

Verlag: Beltz und Gelberg

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783407742339

Inhalt

Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Von den gefangenen Kreuzfahrern begnadigt er nur einen einzigen: den jungen Tempelritter Curd von Stauffen. Die gute Tat zieht eine weitere nach sich: Der Tempelritter rettet das Mädchen Recha aus den Flammen ihres Hauses. Sie ist die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, den man den Weisen nennt.

Während Recha und ihr Lebensretter, die Jüdin und der Christ, einander zunächst verkennen und verfehlen, braut sich über Nathans Kopf Unheil zusammen. Sultan Saladin befiehlt ihn zu sich und stellt ihm die schwierigste aller Fragen: Welche Religion ist die einzig wahre?
Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen – doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Außerdem ahnt Nathan nicht, dass ihm inzwischen der christliche Patriarch von Jerusalem und ein moslemischer Hauptmann nach dem Leben trachten ...

Bewertung

Das Buch spielt um das Jahr 1200 in Jerusalem. Der Sultan Saladin hat die Stadt von den Christen erobert. Er lässt alle Kreuzritter hinrichten. Nur einem lässt er sein Leben, weil er ihn an seinen Bruder erinnert. Dieser letzte Tempelritter rettet Recha, die Tochter des reichen Juden Nathan, aus ihrem brennenden Haus, als der Vater auf Reisen ist. Nathan wird ihm dafür ewig dankbar sein.
Der Sultan hört von Nathan, den alle den Weisen nennen, und hat eine bedeutende Frage: Welche Religion ist die wahre, Christentum, Judentum oder der Islam? Nathan erzählt ihm die Geschichte von den drei Ringen und hofft, damit die Frage des Sultans beantwortet zu haben.


Mir gefällt das Buch sehr gut, da es sehr spannend geschrieben ist. Es ist zwar ein Roman, aber trotzdem erhält man viele Informationen z. B. zu den verschiedenen Religionen und zum Leben in Jerusalem in der Vergangenheit. Besonders ist, dass jedes Kapitel aus der Perspektive einer für die Geschichte wichtigen Person geschrieben ist, und man so erfährt, was z. B. Recha, Nathan, der Tempelritter, der Sultan und andere Personen denken oder fühlen.
Das Buch ist schwierig zu lesen. Ich empfehle es ab 12 Jahren und vergebe 5 Sterne.


Marius Trapp (11 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Historie