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Poolparty von Franz, Cornelia, Jugendbücher, Krimi & Thriller, Abenteuer, Erwachsenwerden, Spannung

Poolparty

Franz, Cornelia

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2015

Verlag: dtv

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783423740098

Inhalt

Cap ist siebzehn, sieht gut aus und will alles, was die Welt ihm vermeintlich schuldig ist: Partys, Mädchen, Spaß, ein richtig cooles Leben. Nur dumm, dass er auf der falschen Seite der Stadt aufwächst - auf der Hamburger Veddel, wo seine Mutter für wenig Geld hart arbeitet. Als Cap zufällig mitkriegt, dass an der feinen Elbchaussee eine Party steigt, will er auch dabei sein. Er schafft es an den Türstehern vorbei, und als die hübsche Lara, mit der er heftig flirtet, ihn irrtümlich für Valentin, den Sohn des Hauses, hält, fühlt sich das so gut an, dass er den Fehler nicht aufklärt. Bis die Sache immer mehr aus dem Ruder läuft ...

Bewertung

Cap ist ein gut aussehender Junge der auf der Hamburger Veddel aufwächst, wo seine Mutter für wenig Geld arbeitet. Doch Cap will Mädchen, Partys, Spaß und ein richtig cooles Leben. Als er durch Zufall auf eine Party an der Elbchaussee aufmerksam wird, kommt ihm das grade Recht. Auf dieser Party lernt er Lara kennen, in die er sich sofort verliebt und prompt fängt er an sich als der reiche Junge auszugeben der in der Villa wohnt. Doch wie lange kann dieses Doppelleben gut gehen?


Auf dem Cover des Buches sind zwei Paar Füße im Wasser zu erkennen. Dies finde ich sehr passend, da sich Cap und Lara bei einer Poolparty kennenlernen. Der Titel des Buches erstreckt sich in Großbuchstaben und in weiß über die Hälfte des Covers. Der Name der Autorin ist in Rot über den Titel geschrieben.


Hier ein paar Punkte zur Begründung, warum dieses Buch mich nicht überzeugt hat:

  • Welcher Jugendliche, der Freddy heißt, wird bei einer Party reingelassen? Das ist so ein ausgefallener Name. Logischer wären Namen wie Felix, Jonas oder Niklas, die häufig vorkommen. ( Seite 16 )
  • Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass Valentin, der Gastgeber, sich gar nicht blicken lässt, auch wenn er noch so zugedröhnt ist. Irgendein Freund müsste nach ihm schauen, wenn es realistisch sein soll.
  • Seltsam ist auch, dass es nicht auffällt, dass Cap den Schlüssel stiehlt und auch nicht entdeckt wird, als die Eltern da sind. ( ab Seite 120 )
  • Auch dass Cap erst Valentin einsperrt und dann Valentin Cap, in Valentins Haus, ohne dass es jemand merkt, erscheint mir konstruiert.

Und so ziehen sich unglaubwürdige Ereignisse durch die ganze Geschichte.

Das Buch ist weder ein Thriller noch eine Liebesgeschichte. Dass Cap seinem ärmlichen Leben entfliehen will, ist verständlich. Aber es erscheint mir sehr unwahrscheinlich, dass er immer mit seinen Taten und Lügen durchkommt. Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Ich vergebe nur 2 Sterne.


Luisa Adams (14)  :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer, Erwachsenwerden, Spannung