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Seekers von Hunter, Erin, Kinderbücher, Reihen & Serien, Abenteuer

Seekers

Die Suche beginnt, Bd. 1

Hunter, Erin

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2012

Verlag: Beltz und Gelberg

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783407811042

Inhalt

Hoch im Norden Amerikas machen sich drei junge Bären, jeder auf sich gestellt, auf eine außergewöhnliche Reise. Lusa, die kleine Schwarzbärin aus dem Zoo, kann dem Ruf der Wildnis nicht länger widerstehen. Doch so hart hat sie sich das Leben draußen nicht vorgestellt. Kallik, die junge Eisbärin, die unter dramatischen Umständen ihre Mutter verloren hat, sucht verzweifelt ihren Bruder. Nur Toklo, der Braunbär, ist stark und unabhängig. Warum lässt er sich ausgerechnet auf die Freundschaft mit Ujurak ein? Dieser Vielgestaltige, der mehr ist als nur ein Bär, gibt ihm immer neue Rätsel auf ...

Bewertung

Kallik, die Eisbärin, Lusa, die Schwarzbärin und Toklo, der Braunbär wachsen getrennt voneinander im hohen Norden Amerikas auf. Der Ruf der Wildnis lockt sie auf eine abenteuerliche Reise. Nur leider ist die Realität um einiges härter als gedacht und so birgt diese riskante Reise durch die unbekannte Freiheit neben Erfahrung und Nervenkitzel auch Verluste und Gefahren.
Als ich bemerkte, dass das Buch von denselben Autorinnen geschrieben worden war, wie die spannenden Bände von Warrior Cats, habe ich mich erst sehr auf das Buch gefreut, denn auch das Cover sieht gut und einladend aus. Nur leider ist die Spannung im Buch nur häppchenweise verteilt worden. An manchen Stellen ist es daher so langweilig, dass ich mit den Gedanken spielte, es aufzugeben. Letztendlich hab ich mich doch zusammengerafft und es zu Ende gelesen.
Es ist die Geschichte dreier parallelabspielendenden Bärenleben, die sich unter den verschiedenen Bedingungen der Wildnis durchschlagen müssen. Dabei wird Stärksten überleben. Es kommt viel Verlust und Mord vor, weshalb ich das Buch nicht für jüngere Leser als 11 Jahren geeignet sehe.
Das Buch wird aus der Sicht solcher Bären beschrieben, die sich, wie auch wir Menschen, Gedanken über den Tod und das Tot-dasein machen. Auch verwenden die Bären im Buch Begriffe für sie eigentlich unbekannten Sachen, wie Autos, Schlangenbiester, und Hubschrauber, Metallvögel. Diese Erzählweise belustigt den Leser und gestaltet das Buch interessanter und unterhaltender. Auch etwas Fantasy ist dabei, in Form des Bärenjungen Ujurak, der sich in alle möglichen Tiere verwandeln kann. Das Ende des Buches weist auf einen zweiten Teil hin, weil die Geschichte nicht ganz zu Ende geht. Ich empfehle das Buch für 11-Jährige und vergebe 3 Sterne.
Rebekka Mattes (11) :: Kinder-Redaktion Buecherkinder.de



Die junge Eisbärin Kallik hat Angst vor den Sommermonaten. Mit ihrer Mutter Nisa und ihrem Bruder Taqqiq macht sie sich auf und wandert zum Festland. Auf der Reise verliert sie die beiden und muss alleine weiterziehen. Nun ist sie allen Gefahren alleine ausgesetzt!
Die Schwarzbärin Lusa lebt gelangweilt im Zoo, bis eines Tages eine merkwürdige Bärin im Gehege eintrifft. Sie hat in der Wildnis gelebt und dort ihre Familie verloren. Entschlossen findet sie einen Weg, aus dem Zoo zu entkommen um ihrer neuen Freundin einen Wunsch zu erfüllen.
Toklo, ein starker Braunbär, lebt nur von Blättern, Gras und Aas, da sein Bruder zu schwach und seine Mutter keine Zeit zum Jagen hat. Als sein Bruder stirbt ist seine Mutter verzweifelt und schickt ihn weg. Er trifft auf Ujurak, einen merkwürdigen jungen Bären mit besonderen Fähigkeiten und gemeinsam gehen die beiden auf Reise.
Das Buch beschreibt das unterschiedliche und raue Leben dieser Bären im Norden von Amerika und wird auch aus der Sicht der Bären erzählt. Man erfährt von den Gedanken und Gefühlen der Bären, wie sie die Menschen und ihre Umwelt erleben. Zunächst verlaufen ihre Geschichten ganz unabhängig voneinander, aber später überschneiden sich die Abenteuer der drei zu einer gemeinsamen Geschichte. „Seekers-Die Suche beginnt“ hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte es lesen, weil ich Tiergeschichten generell sehr mag und mir insbesondere die Warrior Cats von Erin Hunter sehr gut gefallen.
Ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn die Geschichte nicht die ganze Zeit so fesselnd war, wie ich erhofft hatte. Sie ist gefühlvoll aber manchmal auch recht traurig. Mir gefällt der Charakter von Kallik besonders gut, da sie trotz des Verlustes ihrer Familie sehr viel Mut bewiesen und nicht aufgegeben hat. Das Cover ist blau und zeigt eine Gegend in der das Eis wegtaut. Im Vordergrund sieht man einen jungen Eisbären auf einem Baumstamm. Es passt zur Geschichte Kalliks, die Versucht von dem wegtauenden Eis aufs Festland zu wandern. Ich finde es sehr schön.
Die Schrift ist für Leser ab 10 Jahre geeignet. Ich vergebe für das Buch 4 Sterne und empfehle es sowohl Mädchen als auch Jungs.
Emma Keufen (12) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer