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Susi, die Enkelin von Haus Nummer 4 von Behr, Birgitta, Kinderbücher, Kinderliteratur, Deutsche Geschichte, Historie

Susi, die Enkelin von Haus Nummer 4

und die Zeit der versteckten Judensterne

Behr, Birgitta

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: arsEdition

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783845815251

Inhalt

Ein berührendes Buch über die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens im Zweiten Weltkrieg, das sich jahrelang vor den Nazis verstecken musste und - dank der Hilfe von Freunden, aber auch von völlig Fremden - überlebte. Es ist ein Buch, das mit eindrücklichen Bildern vom Grauen einer vergangenen Zeit erzählt, aber auch von Solidarität, Freundschaft und Mut - und damit den Bogen zur heutigen Zeit schlägt, zu den Bemühungen um Frieden und Toleranz in unserer Gesellschaft.

Bewertung

In dem Buch geht es um die schrecklichen Taten von Adolf Hitler, wie schlecht die Juden behandelt wurden und wie sie in der Zeit des 2. Weltkrieges verfolgt wurden. Die Hauptperson des Buches ist Susi, ein jüdisches Mädchen, das mit seinen Eltern von Ort zu Ort flüchten muss. Aber Susi bewahrt immer die Hoffnung. Selbst in der Zeit der Judensterne und als sie sich im Krieg von ihren Eltern trennen muss. Sie hatte einen Zauberer, ein Geschenk ihrer Grossmutter, der sie immer daran erinnerte ein Fünkchen Hoffnung zu haben.

An das Buch ist ein rot-weißes Band gebunden und auch auf jeder Buchseite des ansonsten in grau-braun-beigen Farben gehaltenen Buches kann man dieses Band sehen. Es soll einen daran erinnern, dass das Gute immer dabei ist. Selbst in den schlimmsten Momenten, im Buch ist es zu sehen.

 

Das Buch ist eines der heftigsten Bücher, die ich gelesen habe. Es beschreibt die ärgsten Wahrheiten über die Zeit, in der die Juden als minderwertige und schlechte Menschenrasse bezeichnet wurden. Hitler meinte die Menschen arischer Rasse wären bessere Menschen und freute sich über jede Person mit blonden Haaren und blauen Augen. Zum Glück und zu meinem Erstaunen nimmt die Geschichte aber zumindest für Susi und ihre Eltern ein gutes Ende.

Ich habe, bis ich dieses Buch gelesen habe, nie wirklich gewusst wie schlimm die Taten von Hitler waren und wie schwierig das Leben in dieser Zeit. Mir wurde schon oft erzählt, dass er ein schrecklicher Mensch war, aber ich konnte mir nie richtig vorstellen, wie genau das war.

Etwas Besonderes an „Susi, Enkelin von Haus Nr. 4“ ist, dass der Autor das Haus die Geschichte von Susi erzählen lässt. Das Haus, das am Ende nicht mehr existiert, aber für Susi geht das Leben weiter.

 

Ich empfehle das Buch für Kinder ab 10 Jahren, da es doch sehr aufwühlend über das Leben der Juden unter Hitler erzählt. Es hat mich gleich gefesselt, ist aber nicht zu schrecklich geschrieben, so dass es für Kinder geeignet ist. Es erzählt eine dunkle Geschichte, will aber Hoffnung vermitteln, dass das Leben immer weiter geht. Man lernt daraus, dass man Menschen nicht ungerecht behandeln soll, weil sie anders sind oder an etwas anderes glauben.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

 

Airely Knochenhauer Avila (9) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Deutsche Geschichte, Historie